Meilenstein 2

Machbarkeitsanalyse

Die Machbarkeitsanalyse baut auf den Erkenntnissen der Voruntersuchung auf. Jetzt werden Bewegungsabläufe, Taktzeiten, Positioniergenauigkeiten fest in statische und wenn erforderlich auch dynamische Testmaßnahmen eingebunden. In diesem Stadium ist es besonders wichtig alle Möglichkeiten an Fehlersituationen und Fehlerbilder zu kennen. Vor allem für Systementscheidung und Hardwaredefinition müssen die Grenzbereiche der Anforderungen transparent sein.

Machbarkeitsanalysen sind sehr aufwendig und kostenintensiv. Je nach Aufgabenstellung können mehrere Manntage erforderlich werden, um zu einem fundierten und gesicherten Ergebnis zu gelangen. Während die Aufwände für die Voruntersuchung im Meilenstein 1 kostenfrei sind, wird die Leistung zur Machbarkeitsanalyse kostenpflichtig.

System-Engineering

Die Machbarkeitsanalyse baut auf bestehenden Systemtechniken auf und nimmt in der Regel marktbekannte Hardware- und Softwaremöglichkeiten in Anspruch.

Aufgabenstellungen, bei denen neue und bislang nicht bekannte und auch noch nicht gelöste Aufgaben anstehen, bedürfen weitaus größerer und intensiverer Anstrengungen. Hier ist Entwicklungsarbeit und nicht selten auch Forschungsaufwand erforderlich, um zu befriedigenden Ergebnissen zu kommen.

Sonderlösungen in der Beleuchtung und Optik, speziell zugeschnittene Softwarelösungen, kundenspezifische Gestaltung der Bedienoberflächen sind nur einige Beispiele der direkten Anforderung an das System-Engineering in der Bildverarbeitung.

Wir definieren in Abstimmung mit dem Interessenten die erwarteten Leistungen und binden die Aufwände in ein spezielles Engineering-Angebot ein. In diesem Angebot ist selbstverständlich auch eine umfangreiche Dokumentation zu den Ergebnissen und den Systemgrenzen enthalten.

Lösungsvorschläge

Lösungsvorschläge beinhalten neben dem klassischen BV-Konzept auch Anforderungen an das Anlagenumfeld und die Anlagenkonzeption. Dies betrifft vor allem die Zuführung und Positionierung von Prüflingen wie auch die Prüflingsbehandlung im Anschluss an die BV-Prozesse. Der Datendialog mit vorgeschalteten Systemen und übergeordneten Leit- und Prozessrechnern und die Weiterverarbeitung von analogen und digitalen Kontrollinformationen, wird zur Diskussion und Entscheidung vorgestellt.

Präsentation

Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Anforderungen und Erwartungen an die Bildverarbeitungslösung erfordert auch die realitätsnahe Darstellung des Prüfprozesses mit den erzielbaren Ergebnissen.

Im Rahmen einer Präsentation kann einem Interessenten der praktische Prüfablauf in den wesentlichen Details vermittelt und die Methodik des Prüfprozedere aufgezeigt werden. Die Präsentation des Lösungsansatzes kann sowohl im Labor von Visuelle Technik wie auch als Testlauf in der Produktionsanlage beim jeweiligen Interessenten erfolgen.

Angebotserstellung

Das Prozedere der Angebotserstellung beginnt zunächst mit einem Richtangebot auf der Grundlage der Machbarkeitsanalysen und den Erkenntnissen aus der Präsentation. Jetzt werden in engem Dialog mit dem Interessenten die Feinabstimmung und letzte Optimierungen an Hardwarekonzepten und Integrationsvoraussetzungen vorgenommen.

Mit Abschluss aller Vorbereitungen erstellt Visuelle Technik ein verbindliches Schlussangebot als Grundlage für die Investitions- und Systementscheidung.